Grammy-Nominierungen 2021 0 82

Beyoncé könnte eine der großen Gewinnerinnen der kommenden Grammy-Verleihung (derzeit geplant für den 31. Januar,) werden. Die 39-Jährige erhielt neun Nominierungen in acht Kategorien, auch wenn sie in diesem Jahr gar kein Album veröffentlicht hat. Ihr Song „Black Parade“ ist sowohl in der Kategorie „Aufnahme des Jahres“ als auch als „Song des Jahres“ vorgeschlagen worden. Außerdem wurde er auch für den besten R&B-Song und die beste R&B-Performance nominiert. Weitere mögliche Auszeichnungen könnte es für Beyoncés Film „Black Is King“ geben, der als „Bester Musikfilm“ nominiert ist. Während „Brown Skin Girl“ in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ ins Rennen geht, könnte es auch bis zu drei Grammys für Beyoncés Gastspiel mit Megan Thee Stallion („Savage“) geben.

Mit nun 79 Grammy-Nominierungen und 24 gewonnenen Grammys in ihrer Karriere hat Beyoncé Knowles einen neuen Rekord aufgestellt. Keine Musikerin konnte bisher mehr Nominierungen sammeln.

Konkurrenz macht ihr naturgemäß Taylor Swift, die ebenfalls in der Vergangenheit zahlreiche Goldstatuen gewann. Sie erhielt sechs Nominierungen, vor allem für ihr Album „Folklore“, darunter Song und Album des Jahres. Sie wurde auch für „Beautiful Ghosts“ nominiert, der in der missglückten „Cats“-Verfilmung zu hören ist. „Exile“, ihr Duett mit Bon Iver, ist als „Best Pop Duo/Group Performance“ im Rennen. Gewinnt Swift für das „Album des Jahres“, wäre sie die erste Musikerin, der dies dreimal gelingen würde. Ebenfalls sechsmal nominiert wurden Dua Lipa und Roddy Ricch. Die „Don’t Start Me Now“-Sängerin hatte schon bei der letzten Verleihung zweimal gewonnen. Diesmal könnte ihre neue Platte „Future Nostalgia“ triumphieren.

Hoffnungen auf Grammys können sich auch Brittany Howard (fünf Nominierungen) Post Malone (drei mal nominiert), Billie Eilish (vier Vorschläge) und Coldplay („Album des Jahres“-Nominierung für „Everyday Life“) machen.

Zwei Überraschungen gab es allerdings bei der Verkündung der Grammy-Nominees in insgesamt 83 Genres: Bob Dylan wurde nicht einmal erwähnt, obwohl seine neue LP, „Rough And Rowdy Ways“, zum Ende des Jahres viele Bestenlisten dominieren wird. Außerdem verwundert die Nichtbeachtung von The Weeknd, der mit seinem Album „After Hours“ und dem Hit „Blinding Lights“ wochenlang die Charts anführte.