Discos und Clubs bleiben geschlossen 0 186

Das aktuelle Betriebsverbot für Clubs und Discos zum Schutz vor Corona ist laut dem Oberverwaltungsgericht des Landes rechtmäßig.
Die Clubs bleiben also alle definitiv dicht.
Das entschied das OVG jetzt nach der Klage einer Kölner Diskothek-Betreiberin. Es sei laut Gericht nicht zu beanstanden, wenn das Land annehme, dass in Clubs und Diskotheken ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe. Besucher hielten sich dort dicht aneinander gedrängt auf oder tanzten – und das in üblicherweise schlecht belüfteten Räumen und bei häufig wechselnden Gästen. Das OVG geht auch nicht davon aus, dass die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen einer Gesichtsmaske bei einer Öffnung von Clubs und Diskotheken realistisch wäre.
Außerdem wurde das Verbot bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutz-Verordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt. Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen können bei bestimmten Hygiene- und Abstandsvorgaben erlaubt werden. Bund und Länder hatten sich bereits Mitte Juni auf die Verlängerung des Verbots geeinigt.