OK KID auf dem Konzertkahn 0 83

"Aus der grauen Stadt ohne Meer" in die bunteste Stadt am Rhein.

 

Trotz Tourende ließen sich die Jungs von OK KID den Spaß nicht nehmen noch ein Gig auf dem Konzertkahn zu spielen.

 "Als wir gefragt wurden (...) dachten wir, wir würden ein kleines Akustikset vor so 50 Leuten spielen" erzählt Frontsänger Jonas.

Ganz anders lief aber der Dienstagabend auf der MS Rheinenergie ab.

Ein rappelvoller Innenraum und Kuschelstimmung auf der Empore zeigte wie sehr die Wahlkölner sich geirrt haben.

Doch zurück zum Anfang.
Einlassbeginn 19:00 Uhr. 45 Minuten Zeit zum Einsteigen. Alles klar!
Mit dem Auto über die A4. Kein Prloblem! Bis zum Heumarkt lief es auch fast unproblematisch.
Jetzt noch parken. Schwierig! Hab ich etwa die Weihnachtsmarktsaison vergessen? Möglich.
Endlich vorm Parkhaus am Heumarkt. 19:19 Uhr. Voll! Verdammt! Dann eben das Parkhaus am Gürzenich.
Ziemlich weit unten. Egal. Ab in den Aufzug. Zu Viert mit Rucksäcken. Klappt!
19:23 Uhr. Jetzt laufen. Schnell! Über den Markt? Aufkeinenfall! Also außenrum. 
Da ist das Schiff. Ab zur Akkreditierung. 19:32 Uhr. Bändchen drum. Los geht's!

Gegen 20:00 Uhr wurde der Anker gelichtet und dann hieß es LEINEN LOS.
Kaum schipperte der Konzertkahn davon, kam auch Musiker ANOKI auf die Bühne.
Für den Rapper sei es "(...) eine große Ehre" seine Lieder hier und heute spielen und die Band wieder supporten zu dürfen.

Als OK KID dann endlich die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr. 
Ein kleines Moshpit im Zentrum war schnell entstanden und auch in der hintersten Ecke des Saals bewegte es sich.

Verschwende mich, Unterwasserlieb, Lügenhits. Stücke aus allen 3 veröffentlichten Alben waren dabei.
Hip Hop, Pop, schlaue Texte und laute Bässe, so wie man OK KID eben kennt. Sensationel!
Aber auch die neue Audioreihe Woodkids war dabei. E02 Ich bin Fan, E07 D-I-Y. Eben nur die 3!
Politische Statements, Herzschmerz, die Bandgeschichte und Gin. Alles wurde besungen. Beste Stimmung!
Crowdsurfen gehört für den Frontsänger mittlerweile auch dazu. Begeisterung pur!

Bei Liedern wie der Trilogie Kaffee warm und Verschwende mich fand man den ein oder anderen Gast rund ums Schiff
beim melancholischen betrachten der vorbeiziehenden Stadt.
Wie es sich für die Karnevalshochburg aber auch gehört, wurde geschnunkelt, gesungen, gelacht, getanzt, gesprungen, genossen.

Gegen 22:30 Uhr legte das Schiff wieder an, was jedoch nicht hieß, dass das Konzert beendet war.

Der Boden bebte, der Bass hallte noch weit über das Schiff hinaus.
Von der 1. bis zur Letzten Reihe wurde gefeiert, gekreicht und das Schiff wackelte ordentlich mit. 
Die super Laune der Band übertrug sich vom ersten Moment an auf die Fans.

Das erste Konzertkahnjahr ist nun vorbei. Wir freuen uns schon auf's nächste Event auf dem Rhein!

Hier gibts unsere Bilder