Die Ärzte-Fans diskutieren über möglichen Abschied 0 112

Es ist ein Rätselraten um ihre Band-Zukunft, dass die Ärzte jetzt auf ihrer Homepage „bademeister.com“ veranstalten. Um den neuen Song zu hören, muss der erste von acht Buchstaben eines unbekannten Wortes erraten werden. Tippt man das „A“ wie Abschied (acht Buchstaben), erklingt für 50 Sekunden das Lied.

Und nach Abschied klingt der Liedtext allemal. „Manchmal ist es einfach Zeit, zu gehen, doch wenn der Tag gekommen ist, sagt niemand dir Bescheid“, singt das Trio aus Spandau.

Weiter heißt es: „Wir haben hell geleuchtet, und vieles, was wir taten, hat Bestand. Man wird sich lange noch an uns erinnern, du musst jetzt stark sein, hier nimm meine Hand.“

Die Ärzte-Fans diskutieren nun heftig im Internet. Für viele ist die Botschaft eindeutig: Die Band, die sich 1982 gründete, sich 1988 schon einmal kurzzeitig trennte, Hits wie „Gehn wie ein Ägypter“, „Teenager-Liebe“ oder „Westerland“ hatte, kündigt offenbar auf diesem Weg ihren Abschied an.

Seit 2013 haben die Ärzte nichts Neues veröffentlicht

Die Fan-Diskussion kocht hoch. „Das gefällt mir nicht, die singen von Abschied“, schreibt Christopher Wolf auf der Ärzte-Fanseite auf Facebook. Ein anderer wird deutlicher: „Irgendwann ist es vorbei. Man kann es den Jungs nicht verübeln. Die gehen auf die 60 zu.“

Es wäre ein leichtes für die Band, jetzt für Klarheit zu sorgen, sollten die Abschiedsbefürchtungen berechtigt sein. Doch nicht einmal Manager Axel Schulz meldete sich zu Wort, als ihn der Berliner KURIER dazu kontaktierte.

Die Ärzte sind in diesem Jahr wieder zu hören

Fakt ist, seit 2013 haben die Ärzte nichts Neues veröffentlicht. Auch die  Platte „They’ve given me Schrott“, die am Freitag erscheint, bietet nur Demo-Versionen alter Songs. Stattdessen sind Farin Urlaub, Bela B und Rod González mit Soloprojekten unterwegs. 

Als Ärzte treten sie zwischendurch nur bei ein paar Club-Konzerten in Europa auf, werden im Sommer ihre einzigen Deutschlandkonzerte bei den Festivals „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ geben. Und dann der Abschied?