DSDS-Star muss in den Knast 0 53

DSDS-Star Manuel Hoffmann (27) muss wegen versuchten Mordes ins Gefängnis.

Der DSDS-Dritte von 2010 stand seit Anfang November vor Gericht, wurde im März verurteilt. Sein Anwalt legte beim Bundesgerichtshof Revision ein. Mit dem Steinsockel eines Pokals hatte der Sänger seinem Mitbewohner Peter W. auf den Kopf geschlagen. W. erlitt einen Schädelbruch, überlebte schwer verletzt. Der Fall: Bis zur Tat hatten Hoffmann und W. mehr als vier Jahre in einer gemeinsamen Wohnung in Braunfels gelebt. Während W. die Beziehung zu dem Sänger als rein freundschaftlich beschreibt, behauptet Hoffmann, W. habe ein sexuelles Interesse an ihm gehabt: „Eines Abends kam er zu mir ins Zimmer, wollte mit mir reden.
Da Sex so wichtig für mich sei, könne er es mir auch oral machen. Das könne man ja machen unter Freunden. Ich habe abgelehnt.“ Fest steht: Am 7. Mai 2017 kam es zum Streit, Manuell Hoffmann schlug auf seinen Mitbewohner ein. Der Sänger saß seitdem in der U-Haft. Unter Tränen erzählte W. vor Gericht: „Ich dachte: Er ist der beste Mensch auf Erden, das kann nicht sein. Er hat weiter geschlagen, weiter geschlagen. Dann habe ich gesehen, dass es der Pokal war, mit dem er auf mich einschlug, der dann auch irgendwann zerbrach. Dann schlug er mit dem steinernen Sockel weiter. Das Blut hat gespritzt, überallhin.“

Manuel Hoffmann sprach vor Gericht von einem Gerangel ohne Absicht, W. ging von einem gezielten Angriff aus: „Manuel wollte mich töten!“

Nach elf Monaten Untersuchungshaft und vier Monaten Prozess wurde im März das Urteil gesprochen: Manuel Hoffmann muss neun Jahre ins Gefängnis.

Jetzt wurde die Revision abgelehnt.