Game of Thrones Live in Köln 0 124

Der deutschiranische Komponist Ramin Djawadi, der die Musik zur Serie „Game of Thrones“ geschrieben hat, kam am 8. Juni mit dem Folkwang Kammerorchester aus Essen und dem Chor „Spirit of Change“ aus Köln in die Lanxess Arena. Den 14.000 Besuchern in der ausverkauften Halle ist Hören und Sehen vergangen. Dass die Musik der Serie eine herausragende Rolle spielt, dürfte im Sinne von George R. R. Martin sein. Seine Buchvorlage trägt den Titel: „Das Lied von Eis und Feuer“. Als am Freitagabend das großes Orchester die ersten Noten der TV-Serie in die Lanxess Arena in Köln befördert, ist es um die gespannt lauschende Besucher schnell geschehen. Der Komponist Ramin Djawadi sagte: „Viele wissen es wahrscheinlich nicht, aber ich komme ursprünglich aus Deutschland. Und es wird sogar noch besser: Ich stamme aus Duisburg.“ Riesiger Applaus schallt durch die Halle. Etliche Arenen hat der 43-Jährige mit seiner Show bereits bespielt, darunter klangvolle Stationen wie New York und Los Angeles, doch Köln ist für ihn ein Heimspiel. Knapp 300 Freunde aus alter Jugend kamen dafür extra zu seinem Konzert nach Köln um den Dirigenten anzufeuern. Ramin Djawadi dirigiert die Musiker – lächelt oft und erklärt dazu noch kleine Facetten der Serienmusik. Auf riesigen Leinwänden erscheinen immer wieder bekannte Momente der Serie. Nebelsäulen zischen meterhoch in die Arena und Feuerwolken rauchen vor den Zuschauern, wenn gewaltige Drachen ihren Auftritt haben.

Die Frage des Komponisten, wer denn noch nie Game Of Thrones gesehen habe, wirkt selbsterklärend: Es bleibt still! Doch der Jubel bricht aus, wenn Djawadi nach den echten Fans fragt. Der Großteil der 14.000 Fans kennt sich in der komplexen Serien-Welt bestens aus. Einzelne Anhänger haben sich sogar in den passenden Kostümen gekleidet. Ramin Djawadi zeigt sich zwischendurch wie ein Rock-Star mit der E-Gitarre oder fährt mit dem Piano in der Hallenmitte hoch Der Hingucker des Abends ist wahrlich großartig: Ein versteckter Aufzug hebt eine Violinistin mehrere Meter in die Höhe. Ihr Kleid verdeckt die Technik bis zum Boden

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